Haus-, Platz- und Spielordnung

BTTC Grün-Weiss e.V.

Das Miteinander unserer Mitglieder ist von Rücksichtnahme und Toleranz geprägt.

Wir möchten, dass Sie sich auf unserer Anlage wohlfühlen. Beachten Sie deshalb bitte die Hinweise unserer Mitarbeiter und diese Haus-, Platz- und Spielordnung. Bitte nehmen Sie auf die anderen Mitglieder Rücksicht und verhalten Sie sich so, dass keine anderen Besucher/-innen belästigt oder gefährdet werden. Für Fragen, Wünsche und Anregungen stehen unser Vorstand und die Geschäftsstelle gern zur Verfügung.

Sportliche Fairness bedeutet, sich an nachfolgende Spielregeln zu halten:

1. ALLGEMEINE HINWEISE

Unsere Haus-, Platz- & Spielordnung ist für alle Mitglieder, Besucher/-innen und Gäste mit Betreten des Geländes verbindlich. Für die Benutzung der Plätze und Hallen gilt daneben die Satzung in ihrer jeweils gültigen Fassung.

  • Wir bitten Sie, die Einrichtungen des BTTC und die Plätze pfleglich zu behandeln.
  • Bei missbräuchlicher Benutzung, vorsätzlicher Verunreinigung oder fahrlässiger bzw. vorsätzlicher Beschädigung unserer Einrichtungen, ist der daraus entstandene Schaden zu ersetzen.
  • Für unsere Kinder stellen wir einen Spielplatz bereit. Eltern werden gebeten, die Kinder zu beaufsichtigen, um die Einhaltung der Hausordnung zu gewährleisten.
  • Begleitpersonen von Kindern sind für deren Verhalten verantwortlich.
  • Bitte geben Sie Fundsachen unverzüglich in der Geschäftsstelle oder in der Gastronomie ab.
  • Auf den Plätzen ist eine angemessene Tennisgarderobe zu tragen. Mit freiem Oberkörper ist der Aufenthalt auf der Clubanlage nicht gestattet.
  • Mit Rücksicht auf die übrigen Mitglieder und Gäste ist das Rauchen nur in den dafür vorgesehenen Bereichen gestattet (u.a. auf der Terrasse der Gastronomie).
  • Duschräume und die Plätze dürfen nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Zerbrechliche Gegenstände (z. B. Glas) dürfen im Umkleide- & Sanitärbereich sowie auf den Plätzen nicht mitgeführt werden.
  • Wir gestatten das unentgeltliche Parken auf den dafür markierten Flächen. Für Fahrräder gibt es Fahrradeinstellplätze, die immer zu benutzen sind.
  • Hunde sind auf der gesamten Clubanlage anzuleinen. Hundebesitzer sind für das Verhalten ihrer Hunde verantwortlich und haftbar.
  • Nur die Platzwarte, die Vorstandsmitglieder, die Geschäftsstelle sowie die Trainer sind befugt, die Einhaltung dieser Spielordnung und der Platzbelegungsregeln zu überwachen. Der Vorstand kann ggf. disziplinarische Maßnahmen ergreifen.
  • In allen Fällen, die durch diese Spielordnung nicht geregelt sind, wird erwartet, dass jedes Mitglied sich so verhält, wie es der sportliche Anstand, unter besonderer Beachtung der Gleichberechtigung aller Mitglieder, vorschreibt.

Bei Zuwiderhandlungen behält sich der Verein geeignete Schritte vor – vom befristeten Spielverbot bis hin zum Ausschluss der Mitgliedschaft.

2. TENNISPLÄTZE
  • Die Plätze 4 und 7 dürfen nur dann belegt werden, wenn alle anderen Plätze bereits besetzt sind. Darüber hinaus gelten aus Gründen nachbarschaftlicher Rücksichtnahme zusätzlich die vermerkten Sperrzeiten.
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind bei der Platzbelegung gleichberechtigt.
  • Plätze 5, 6, 7, 8 (ggf. Platz 1 statt 7) und 12 sowie bei Regen die Halle C sind für die Tennisakademie reserviert. Diese Plätze können daher nur außerhalb der Trainingszeiten oder nach Absprache mit den Trainern genutzt werden. Nur auf diesen Plätzen ist es gestattet, mit mehr als sechs Bällen zu spielen.
  • Clubveranstaltungen, wie z.B. Verbandsspiele, Clubmeisterschaften, Turniere, Platzsperrungen etc. haben immer Vorrang.
  • Die Hallen A-C werden im Sommerhalbjahr für Mitglieder bis 22:00 Uhr für den allgemeinen Spielbetrieb kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Beleuchtung kann über Lichtschalter eingeschaltet werden. Das Spielen gegen die Hallenwände und Decken kann Beschädigungen hervorrufen, stört in den angrenzenden Hallen und ist aus diesem Grunde streng untersagt. Es gelten im Sommer für die Hallen folgende Belegungsregeln: Trainingsgruppen der Tennisakademie können eine Halle für ihr Training nur auf ihren eigenen Namen reservieren. Die Trainer dürfen auf ihren eigenen Namen die Hallen A und B nur für private Zwecke belegen oder reservieren.
  • Nach Spielende sind unbedingt die Plätze abzuziehen sowie die Schäden an den Plätzen (Platzlöcher) zu beseitigen.
  • Vor Spielbeginn muss der Platz bewässert werden, es sei denn, er ist bereits feucht genug. Es wird auf die gesonderten Pflegehinweise verwiesen, die als Aushang auf den Plätzen A-7 vorzufinden sind.
  • Die Benutzung der Plätze kann aus rechtlichen, technischen, organisatorischen und witterungsbedingten Gründen ganz oder teilweise eingeschränkt werden. Ist ein Platz nicht bespielbar, so haben der Vorstand, die Geschäftsstelle bzw. die Platzwarte das Recht, eine Platzsperre zu verhängen.
  • Es darf ausschließlich mit Sandplatz-Tennisschuhen (keine Jogging- /Fußballschuhe) gespielt werden. Die Hallen A-C dürfen nur mit absolut gesäuberten Tennisschuhen bespielt werden. Zuwiderhandlungen können Schadenersatzansprüche nach sich ziehen und es kann ein Spielverbot erteilt werden.
3. Platzbelegung

Die Tennisplätze im BTTC sind mithilfe des digitalen Platzbelegungssystems zu buchen. Es ist im Eingangsbereich des Clubhauses mittels Touchscreens zu bedienen. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, einen Teil der Außenplätze und im Winter die Hallenplätze online einzusehen und zu buchen. Hierfür ist ein Link auf unserer Homepage www.bttc-berlin.de eingestellt.

1. Alle Mitgliedernamen sind bereits im System hinterlegt. Der Zugang erfolgt über die jeweilige PIN (Persönliche Identifikations-Nummer), die jedem Mitglied zur Verfügung gestellt wird.

2. Tippen Sie auf eine passende Spielzeit auf einem buchbaren Platz Ihrer Wahl, sowie auf den Button „EINZEL“, „DOPPEL“ oder „STORNIEREN“ und es öffnet sich eine Eingabemaske, in der Sie die Buchung vornehmen können. Bitte geben Sie die Ihnen zugeordnete PIN ein. Anschließend erscheint Ihr Name.

3. Eine Reservierung ist jedoch erst dann vollständig, wenn alle Spielpartner eingetragen sind und persönlich ihre Teilnahme im System bestätigt haben (Einzel 2 Spieler, Doppel 4 Spieler). Andernfalls erlischt diese automatisch 10 Minuten nach Beginn der gebuchten Zeit.

4. Sie können Ihren Namen zunächst nur einmal eintragen. Erst nachdem Sie zu Ende gespielt haben, besteht wieder die Möglichkeit, erneut einen weiteren Termin zu buchen.

5. Die online zu buchenden Plätze 2 und 3 können 24 Stunden im Voraus gebucht werden. Das Mindestalter für Online-Buchungen ist 16 Jahre.

6. Die nicht online zu buchenden Plätze können nur 2 Stunden im Voraus vor Ort gebucht werden.

7. In der Zeit von 7:00 bis 15:00 Uhr können montags – freitags die Plätze für 1,5 Stunden (späteste Buchung ab 13:30 Uhr), nach 15:00 Uhr für 1 Stunde gebucht werden.

8. Alle Plätze, die vor Ort gebucht werden, können nur dann reserviert bzw. gebucht werden, wenn mindestens eine/r der Spielerinnen/Spieler auf der Anlage ist und bleibt. Eine Buchung für Dritte ist nicht erlaubt.

9. Der Missbrauch von Namen (z.B. Nutzung von Spielernamen, die nicht eingesetzt werden) wird zunächst mit einer „Gelben Karte“ geahndet. Bei der zweiten „Gelben Karte“ ist der Spieler/die Spielerin für einen Zeitraum von einem Monat nicht mehr spielberechtigt.

10. Wird eine Stunde gebucht, diese aber nicht wahrgenommen und nicht rechtzeitig storniert, erhalten die Beteiligten eine „Gelbe Karte“. Dies erfolgt über eine E-Mail-Mitteilung. Bei der zweiten „Gelben Karte“ ist der Spieler/die Spielerin für einen Zeitraum von einem Monat nicht mehr spielberechtigt.

11. Spielberechtigt sind alle aktiven Mitglieder des BTTC und spielberechtigte Gäste.

Der Vorstand, 2023

SIEBEN GOLDENE REGELN FÜR DEN PERFEKTEN TENNISPLATZ

Auf perfekt hergerichteten Tennisplätzen zu spielen, ist für jeden Tennisspieler ein Vergnügen. Deshalb können die folgenden 7 Regeln uns allen helfen, die neuen Sandplätze zu perfekten Sandplätzen zu machen und vor allem so lange wie möglich zu erhalten. Oft hat nämlich nicht der Platzwart Schuld, sondern wir selber.

REGEL 1: IMMER TENNISSCHUHE

Bitte betreten Sie die Tennisplätze ausschließlich mit Tennisschuhen! Wichtig ist hier, dass die Schuhe mit innenliegendem Profil ausgestattet sind. Auch gute und teure Sportschuhe beschädigen unsere Plätze, wenn sie nicht mit dem Sandplatzprofil ausgestattet sind.

Hier gilt dann im Zweifelsfall auch der Grundsatz: „Zweckmäßigkeit und Funktionalität gehen vor modischem Chic!“ – keine Jogging- oder Fußballschuhe!

REGEL 2: NIE TROCKEN

Bei trockenem Boden sollten Sie den gesamten Tennisplatz (bis zum Zaun) untergrundtief bewässern. Je nach Temperatur bitte zu Beginn, nach einem Match und ggf. auch in jeder Satzpause wässern. Beim Spielen auf zu trockenen Plätzen würde sich das Material bis zu 5 cm unter dem Boden lösen – es kommt keine Bindung mehr zu Stande und kurze Zeit später spielen wir in einem Sandbunker.

REGEL 3: IMMER SAUBER

Vor dem Spielen bitte den Tennisplatz von Ästen, Blättern und sonstigem Unrat befreien. Machen Sie das nicht, vermischt sich der Unrat mit dem Ziegelmehl und der Platz erhält nicht seine gewünschte Festigkeit. Wir würden dann auf weichem Grund spielen und der Ball springt nicht mehr richtig ab.

REGEL 4: LÖCHER IMMER SCHLIESSEN

Beim Spielen kommt es immer wieder vor, dass Löcher und Unebenheiten entstehen. Bitte treten Sie diese sofort zu und zwar entgegen der Richtung des Aushubs. Würde man mit dem Schleppnetz abziehen, ohne die Löcher zuzutreten, wäre das ausgetretene Material verteilt aber das Loch immer noch vorhanden. Hinweis: Scharrieren ist häufig nicht nötig! Falls Sie einige Löcher dennoch mit dem Schaber zuschieben wollt, achten Sie bitte darauf, dass festes Material nicht abgekratzt wird. Es darf lediglich lockeres Material in die Löcher geschoben werden.

Sollte die (schwarze) Schlacke zum Vorschein kommen, müssen Sie das Spielen sofort einstellen und den Platzwart auf der Tafel am Clubhaus informieren. Gleiches gilt für den Fall, dass die Linien unterspült, hochstehen oder ausgerissen worden sind.

REGEL 5: RICHTIG KEHREN

Wichtig ist, dass Sie den Tennisplatz nach dem Spielen komplett (bis zum Zaun) abziehen. Andernfalls bleiben Unebenheiten zurück und Unkraut kann sich ausbreiten.

Wenn der Platz so großzügig wie im Bild gekehrt wird, ist gewährleistet, dass man fast an der Grundlinie (und nicht an der T-Linie) endet. Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Materials gewährleistet und einer Muldenbildung im Grundlinienbereich vorgebeugt. Bitte machen Sie sich dieses Abziehverfahren zu eigen, dann hat auch das an den äußeren Platzrändern angesetzte Moos keine Chance!

Sollten sich im Schleppnetz außer Sand, auch Äste, Laub oder andere Fremdkörper befinden, bringt es nichts diese über den ganzen Platz zu ziehen. Die Fremdkörper, die sich unter dem Schleppnetz befinden, müssen Sie entfernen. Denn nur wenn das Schleppnetz komplett aufliegt, bekommt man eine glatte, saubere Platzoberfläche.

Das Fegen der Linien ist ein Gebot der Fairness gegenüber den nachfolgenden Spielern und sollte für uns alle selbstverständlich sein.

REGEL 6: ZU NASS IST ZU NASS

Das Spielen auf zu nassen Plätzen richtet große Schäden an.
Wann ein Platz zu nass ist, können Sie schnell und einfach selbst feststellen!

Der Platz ist zu nass:

Nach einem Regenguss niemals versuchen mit den Schleppnetzen Wasserpfützen oder Wasserlachen zu beseitigen. Denn hierdurch wird die obere Grandschicht mit weggeschleppt und es entstehen Vertiefungen, vor allem an den Grundlinien.
Also: Bitte abwarten, auch wenn es Sie, nach einem starken Regenguss, noch so in den Fingern juckt!!

REGEL 7: ORDNUNG MUSS SEIN

Bitte sorgen Sie letztlich auch für Ordnung. Die Schleppnetze und Linienbesen gehören wieder an ihren Platz, der Sonnenschirm wird wieder zugeklappt. Nehmen Sie bitte Gläser, Getränkeflaschen usw. wieder mit. Müll ist in die dafür vorgesehenen Behälter zuwerfen. Ansonsten gilt auch hier die einfache Regel: „ Die Plätze sollten Sie so verlassen, wie Sie sie selbst gerne betreten möchten.“