Sanierung der Hallenfassade 2025

Unsere festen Hallen haben schon eine bewegte Zeit hinter sich. Zunächst wurde Halle A errichtet. Amerikanische Soldaten halfen bei den Planierungsarbeiten auf dem Gelände. Die Einweihung der damals ersten Tennishalle in Massivbauweise in Berlin fand am 05.10.1968 statt. Zu Beginn spielte man in unseren festen Hallen übrigens auf Sand! In den Jahren 1976 und 1978 folgte der Bau der Hallen B und C.

Kurz danach wurden die Plätze 9 – 12 angelegt (heute 8-11). Anstelle der heutigen Regenversickerung gab es damals dort noch den Platz 8.
Die Plätze 8 und 9-12 lagen also vor einer großen, ‚langweilig, weißen‘ Giebelwand von drei Tennishallen. Es galt die Atmosphäre aufzulockern: Bäume und Sträucher konnte man hier schlecht anpflanzen, also musste eine neue Idee her.

Ganz genau lässt sich nicht mehr rekonstruieren, woher die Idee kam, sich 1979 am Fassadenwettbewerb des Senators für Bau- und Wohnungswesen „Farbe im Stadtbild“ zu beteiligen. Unter dieses Motto hatte der Senator Harry Ristock sein Förderprogramm gestellt, das die Stadtbild- und Denkmalpflege sinnvoll ergänzen sollte. Für die Jahre 1978-1981 war vorgesehen, das privaten Hauseigentümern für Fassaden- und Giebelgestaltungen Zuschüsse gewährt werden sollten. Dies sollte u. A. helfen, auch für Fassaden „ohne Stuck“ zufriedenstellende gestalterische Lösungen zu finden. Wer mag, kann sich die Broschüre zur Aktion und generell zum Thema „Farbe im Stadtbild“ im Wandel der Zeiten hier anschauen.

Auf jeden Fall wurde im Hause unseres damaligen Technikvorstands Dr. Lothar Franke und seiner Frau Barbara regelmäßig (manche sagen „ständig“…) über den BTTC geredet und eben auch über die „langweilige weiße Wand“ der festen Hallen. Woher genau die Idee mit dem Wettbewerb kam, ist unklar, auf jeden Fall war sie plötzlich da. Barbara Franke war begeistert und machte sich mit großem Elan an einen Entwurf für die Verschönerung der Fassade.

Nach der Fertigstellung  erhielt der BTTC 1979 hierfür eine Auszeichnung für die künstlerische Farbgestaltung und eine Sonderprämie in Höhe von 3000DM.

Seitdem sind satte 46 Jahre vergangen, und hin und wieder wurden lediglich kleinere Schäden an der Fassade ausgebessert. Nun aber war eine gründliche Sanierung notwendig geworden. Im Mai 2025 wurde zunächst die Rückwand der Hallen eingerüstet und die Fassade genauer begutachtet. Die Schäden mussten genau analysiert und Farben ausgewählt werden. Und dann ging es endlich los – René Wolf und sein Team von der Firma KREATIVWERKSTATT.berLin (Eltern unseres Nachwuchsspielers Jaron Wolf) machten sich an die Arbeit. Das Gemälde wurde aufgefrischt und die Fassade neu versiegelt. Ende Juni 2025 strahlte die Außenwand wieder in freundlichen, fröhlichen Farben.

Die Kosten für die Sanierung der Fassade der Hallen A-C inkl. des Heizungsraumes und des Technikgebäudes (inkl. Trainerraum) betrugen insgesamt knapp 35.000 EUR und wurden mit einer dafür in gleicher Höhe eingegangen zweckgebundenen Spende unseres Ehrenmitglieds Markus Franke beglichen. Dafür danken wir ganz herzlich!

Außerdem hat der BTTC im Zuge dieser Arbeiten auch die notwendige Sanierung der Fassade von Halle C in Richtung des Parkplatzes (inkl. Logo und Schriftzug BTTC Grün-Weiß) beauftragt und durchführen lassen (Kosten etwa 14.000€).